Interkulturelles Promotorenprogramm

Bundesweit stärken bereits mehr als 140 Promotor*innen mit ihrer Arbeit das zivilgesellschaftliche Engagement für eine sozial gerechte und global nachhaltige Entwicklung. Sie beraten und vernetzen zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen, die sich in der Eine-Welt-Arbeit engagieren und initiieren Projekte und Aktionen, mit denen sie Alternativen für eine zukunftsfähige Gesellschaft aufzeigen.

Einen besonderen Schwerpunkt legt das Interkulturelle Promotoren-Programm in Nordrhein-Westfalen: In sechs Regionen unterstützen und qualifizieren die interkulturellen Promotor*innen das entwicklungspolitische Engagement zu den Themen Flucht und Migration. Sie vernetzen und qualifizieren bestehende Eine Welt Initiativen und migrantisch-diasporische Organisationen, tragen gemeinsam die globalen Hintergründe von Flucht und Migration in die Öffentlichkeit und zeigen neue Perspektiven auf.

Ziel der interkulturellen Erweiterung ist, die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte zu stärken. Durch ihr Engagement vermitteln sie ein differenziertes Bild der komplexen Thematik und tragen zu einer offenen Gesellschaft bei.

Yammen Al Shumali vom Internationalen Begegnungszentrum Friedenshaus e.V. in Bielefeld ist interkultureller Promotor für die Bezirksregierung Detmold.

Das Interkulturelle Promotoren-Programm wird durch das Eine Welt Netz NRW koordiniert und vom Land NRW gefördert.

Mehr Informationen zu allen Promotor*innen in NRW finden Sie auf der Seite des Eine Welt Netz NRW: www.eine-welt-netz-nrw.de.

Mehr Informationen zum bundesweiten Promotoren-Programm finden Sie unter www.einewelt-promotorinnen.de.

 

Diskussionsveranstaltung 23.08.2017 - Zusammenhänge(nd) neu denken – Fluchtursachen besser einordnen

Am 23. August 2017, dem internationalen Gedenktag an den Sklavenhandel und seine Abschaffung, fand in Bielefeld bereits zum zehnten Mal seit Mai 2016 „Zusammenhänge(nd) neu denken – Fluchtursachen besser einordnen“ statt. Die Veranstaltung stellte zugleich den Auftakt zwischen der Kooperation der „alten“ mit den „neuen“ Eine-Welt-Promotor*innen in Bielefeld dar. Diesmal ging es um das Thema "Moderne Sklaverei". Zunächst wurde die aktuelle Situation der Flüchtlingsboote in Zusammenhang mit dem historischen Kontext der transatlantischen „schwarzen“  Sklaverei  gebracht. Im Anschluss wurde das Thema „Moderne Sklaverei“ näher definiert und anhand von verschiedenen Beispielen (Mauretanien,  Libanon) erläutert.

Die komplette Dokumentation der Veranstaltung können Sie hier downloaden:

Auftaktveranstaltung 12.10.2017 - Von 9/11 bis zum Arabischen Frühling

Am 12. Oktober 2017 fand im Internationalen Begegnungszentrum Friedenshaus e.V. (IBZ) die Auftaktveranstaltung zum neuen Interkulturellen Promotorenprogramm unter dem Titel „Ein Appell für den Frieden – Von 9/11 bis zum Arabischen Frühling" statt. Mitveranstalter waren die Caritas Büren, das Welthaus Bielefeld und das Eine Welt Netz NRW. Unterstützt wurde die Veranstaltung auch vom Kommunalen Integrationszentrum Bielefeld. Für die FAIRsorgung war die GEPA – The Fair Trade Company zuständig. Zunächst begrüßten Serge Palasie (Fachpromotor Eine Welt Netz NRW), sowie Erwin Adams (Vorstand IBZ), Nilgün Isfendiyar (Leiterin Kommunales Integrationszentrum Bielefeld), Beate Wolff (Geschäftsführerin Welthaus Bielefeld) und Aline Watermann (Koordinatorin Interkulturelles Promotoren-Programm NRW) die Gäste. Anschließend folgte der Impulsvortrag des neuen Interkulturellen Promotors im IBZ.

Die komplette Dokumentation der Veranstaltung können Sie hier downloaden: