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Wie wurden Bilder zur Legitimation kolonialer Herrschaft und zur Verbreitung kolonialer Denkmuster verwendet? Welche Darstellungen wurden im Zuge dessen hervorgebracht und welche Spuren haben koloniale Darstellungsweisen in unserem kollektiven Bewusstsein hinterlassen? Wie nutzen wir unsere Wahrnehmungsfilter bzw. mit welcher „Brille“ betrachten wir die Welt?

Neben der strukturellen und der institutionellen Ebene kommt eine soziale Dimension hinzu: Betrachten wir „Rassismus“ nicht nur als individuelle Einstellung, sondern als strukturelles Phänomen, so müssen wir davon ausgehen, dass viele unserer eigenen Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Interaktionsmuster auch von Formen von Rassismen geprägt sind. Wie können wir diese erkennen und reflektieren? Und welche Reflexionsinstrumente können uns dabei helfen, eine rassismuskritische Perspektive in unserer professionellen Praxis einzunehmen?

In diesem Workshop werden wir die kolonial-rassistischen Ursprünge der bildlichen Darstellung der „Anderen“ rekonstruieren und uns vergegenwärtigen, dass Bilder in der Geschichte der Dominanz des Globalen Nordens über den Globalen Süden schon immer eine bedeutende Rolle spielten. Der Workshop stellt ein Angebot zur (Selbst)Reflexion und zur Erweiterung der eigenen Handlungsoptionen dar.

Datum
Sa, 19. März 2022
10:00 – 16:00 Uhr
Treffpunkt
IBZ Friedenshaus e.V.; Teutoburgerstr.106, 33607 Bielefeld

Zielgruppe
Alle Interessierten

(Kostenlos)

Referentin: Mariette Nicole Afi Amoussou
Ansprechpartner: Yammen Al Shumali
Kontakt :y.alshumali@ibz-bielefeld.de
Eintritt: Kostenlos, um eine Spende wird gebeten
Anmeldung erforderlich? Ja
Anmeldung unter… y.alshumali@ibz-bielefeld.de
Uhrzeit 10 Uhr – 16 Uhr