Wer sind wir?



Unsere Geschichte – Wie alles begann
Das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) Friedenshaus e.V. hat seine Wurzeln im Jahr 1981. Damals schlossen sich engagierte Menschen aus Bielefeld – mit und ohne Migrationserfahrung – zusammen, um einen Ort zu schaffen, an dem Verständnis, Miteinander und echte Begegnung möglich werden. Eine Idee, die in einer Zeit entstand, in der Vorurteile und Abschottung oft den Ton angaben. Umso mutiger war der Schritt: ein Haus, das Vielfalt willkommen heißt und Menschen verbindet.
Schon früh war klar: Das IBZ soll kein Ort „für Gäste“ sein, sondern ein Ort für alle, die in Bielefeld leben. Ein Zuhause auf Zeit, ein Raum für Austausch, ein Platz, an dem neue Ideen entstehen können – unabhängig von Herkunft, Sprache oder Religion.
Vom Logierhaus zum lebendigen Kultur- und Begegnungszentrum
1982 zog das IBZ in das „Alte Logierhaus“. Das Gebäude hatte früher Arbeiterinnen aus verschiedenen Teilen Europas beherbergt – ein passender Ort also, um daran anzuknüpfen und Vielfalt weiterzuführen. Nach und nach wuchs das Haus und wurde zur gemeinsamen Heimat verschiedener sozialer Initiativen und Vereine.
Hier entstanden Arbeitsgruppen, politische Diskussionen, Sprachkurse, Kinder- und Jugendangebote, internationale Feste, Theaterprojekte, Ausstellungen und vieles mehr. Immer getragen von der Idee: Begegnung verändert. Austausch stärkt. Vielfalt bereichert.
Ein Ort, der mit seinen Aufgaben gewachsen ist
Über die Jahrzehnte hinweg entwickelte sich das IBZ immer weiter. Neue gesellschaftliche Themen kamen auf, neue Gruppen fanden ihren Platz, neue Herausforderungen wurden gemeinsam angepackt.
Ob Antirassismusarbeit, interkulturelle Bildung, Unterstützung für Geflüchtete, politische Veranstaltungen oder kulturelle Projekte – das IBZ war und ist oft dort aktiv, wo es gerade am dringendsten gebraucht wird.
Dabei blieb eines immer zentral: Menschen stärken, Barrieren abbauen, Begegnungen ermöglichen.
Mehr als ein Haus – eine Haltung
Das IBZ steht bis heute für ein offenes und respektvolles Zusammenleben. Für die Überzeugung, dass Vielfalt kein Problem ist, sondern ein Gewinn. Und für die Erfahrung, dass Integration dann gelingt, wenn Menschen sich begegnen, voneinander lernen und gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Viele Projekte, Ideen und Impulse, die im IBZ ihren Anfang nahmen, haben Bielefeld nachhaltig geprägt – kulturell, sozial und politisch.
Hier zählt nicht, wo jemand herkommt, sondern wohin wir gemeinsam gehen wollen. Willkommen im IBZ!