Alle sind Willkommen

Bericht: Rechts und links von Jerusalem

Am 13. Juni 2022 hat im IBZ Bielefeld die Veranstaltung „Rechts und links von Jerusalem. Geschichte und Gegenwart zweier Nationalbewegungen – und was haben wir damit zu tun?“ stattgefunden. Der Referent Rainer Zimmer-Winkel hielt zunächst…

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IBZ Newsletter Juni/Juli 2022

Liebe:r Leser:in, es wird endlich wieder gefeiert! Am Sonntag, den 19.Juni 2022 ist es soweit und unser Straßenfest zum Tag der Geflüchteten findet direkt vor unserer Haustür von 14 bis 20 Uhr statt. Nach zwei…

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Comic Workshop im IBZ

Letzter Samstag, den 28.Mai 2022, eine Gruppe von 10 Kinder im Alter von 08 bis 14 Jahren mit brasilianischen Wurzeln hatten ihre Kreativität beflügeln lassen in dem Workshop „Comics für Kinder und Jugendliche- Portugiesisch als…

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Newsletter Mai 2022

Liebe:r Leser:in, die Zeit rast und wir haben fast schon das erste Halbjahr hinter uns. Wir vom IBZ Friedenshaus e.V. sind auch froh, dass unsere Türen weiter offenen bleiben. Besonders in dieser Zeit, wo viele…

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Alle sind willkommen! Kein Raum für Unterscheidung

Solidarität und eine große Welle Hilfsbereitschaft bewegt Deutschland seit dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine. Die wachsende Zahl an Geflüchteten wird zur Herausforderung nicht nur für die Behörden, sondern auch für die Zivilgesellschafft, die sich mobilisiert und engagiert. Wie die Aufnahmen, Registrierungen und vor allem die Finanzierungen laufen, sind wesentliche Fragen.

Dennoch wollen wir einen bedeutungsvollen Aspekt thematisieren: gibt es Unterscheidungen in dem Umgang mit Geflüchteten aus der Ukraine? Auf dem ersten Blick scheint es so, als sei die jetzige Situation ein positives Beispiel für eine effektive Flucht- & Asylpolitik. Türen werden geöffnet, aber warum klappt es jetzt besser als zuvor?

Noch weitere Fragen bereiten uns Sorgen: Macht es einen Unterschied welchen Pass und welche Hautfarbe die Zuwander:innen haben? Berichten zufolge werden geflüchtete Menschen aus der Ukraine, die einen ukrainischen Pass haben häufig anders behandelt, als jene, die zwar ebenfalls aus der Ukraine flüchten, aber eine andere Staatsangehörigkeit haben. Ganz bewusst oder unbewusst, es gibt leider doch Unterscheidungen!

Für diejenigen, die den ukrainischen Pass haben, werden SIM-Karten besorgt, Girokontos eröffnet, kostenlose Fahrten mit Bus und Bahn ermöglicht und Arbeitsplätze geschaffen. Diese Unterstützung bekommen Menschen, die aus der Ukraine geflohen sind und keinen ukrainischen Pass haben nicht. Oft wissen sie nicht einmal an welche Stellen sie sich wenden können, um überhaupt Informationen und Hilfe zu bekommen.

Im Rückblick hätten wir uns gewünscht, dass auch 2015 vieles so gelaufen wäre, wie es jetzt läuft. Beispielsweise hätte man den Zugewanderten – wie jetzt den Ukrainer:innen – eine Erlaubnis zum Arbeiten geben können.

Wir wollen nicht falsch verstanden werden. Wir finden die Maßnahmen und Hilfeleistungen, die für die ukrainischen Geflüchteten getroffen und geleistet werden richtig und gut! Lediglich wünschen wir uns eine Gleichbehandlung aller Geflüchteten, unabhängig von Ihrer Herkunft.

Als internationales Zentrum legt das IBZ schon seit seiner Gründung einen großen Wert auf das Lernen im Kontext unterschiedlicher Kulturen.

Durch Begegnung auf Augenhöhe wird bei uns das gegenseitige Lernen ermöglicht

und gefördert. Als selbstorganisiertes soziokulturelles Zentrum treten wir für die

volle gesellschaftliche, soziale, politische und kulturelle Partizipation aller Menschen

in dieser Gesellschaft ein. Unsere Ziele dabei sind die Gleichberechtigung und Chancengleichheit für alle, um einen friedsamen Umgang miteinander zu schaffen.

 

Daher richten sich die Angebote im IBZ, wie z.B. die Erstorientierungskurse ganz selbstverständlich an alle, die Unterstützung brauchen! Hier sind alle willkommen!

 

Deshalb rufen wir für Solidarität ohne Rassismus auf! Menschen helfen, egal woher sie fliehen, welchen Pass, Religion oder Hautfarbe sie haben. Im IBZ Friedenshaus sind die Türe offen für alle!